Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Häufig bei Stoffwechselthemen

Fettleber (nicht-alkoholisch)

Auch genannt: NAFLD, MASLD, Steatosis hepatis

Eine nicht-alkoholische Fettleber verursacht oft keine Symptome, ist aber eng mit Insulinresistenz und Übergewicht verknüpft — und bei Frauen nach der Menopause häufiger.

Hintergrund

Die nicht-alkoholische Fettleber (heute MASLD) betrifft etwa 25 % der Erwachsenen und verläuft lange beschwerdefrei. Sie ist Teil des metabolischen Syndroms; Östrogenmangel nach der Menopause begünstigt sie. Unbehandelt kann sie zu Leberentzündung (Steatohepatitis) und Fibrose fortschreiten.

Mögliche Ursachen

  • Insulinresistenz / metabolisches Syndrom
  • Adipositas, besonders viszeral
  • Typ-2-Diabetes
  • Postmenopausaler Östrogenmangel
  • Hohe Fruktose-/Zuckerzufuhr

Wann zur Ärztin?

  • Erhöhte Leberwerte im Blutbild
  • Druckgefühl im rechten Oberbauch
  • Begleitend Diabetes, Bluthochdruck oder Adipositas
  • Müdigkeit mit metabolischem Risikoprofil

Passende ärztliche Beratung

Stoffwechseltherapie & GLP-1

Gewichtsreduktion ist die wirksamste Maßnahme gegen Fettleber. Bei Adipositas mit Komorbidität prüft die ärztliche Beratung, ob eine GLP-1-Therapie sinnvoll ist — Studien zeigen Verbesserungen der Leberwerte.

Häufige Fragen

Ist eine Fettleber rückbildbar?

Ja — bei einer Gewichtsreduktion von 7–10 % bildet sich die Leberverfettung in vielen Fällen deutlich zurück. Entscheidend ist eine nachhaltige Stoffwechsel-Strategie.

Die Inhalte auf dieser Seite sind redaktionelle Patientinnen-Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und keine Diagnose.