Fettleber (nicht-alkoholisch)
Auch genannt: NAFLD, MASLD, Steatosis hepatis
Eine nicht-alkoholische Fettleber verursacht oft keine Symptome, ist aber eng mit Insulinresistenz und Übergewicht verknüpft — und bei Frauen nach der Menopause häufiger.
Hintergrund
Die nicht-alkoholische Fettleber (heute MASLD) betrifft etwa 25 % der Erwachsenen und verläuft lange beschwerdefrei. Sie ist Teil des metabolischen Syndroms; Östrogenmangel nach der Menopause begünstigt sie. Unbehandelt kann sie zu Leberentzündung (Steatohepatitis) und Fibrose fortschreiten.
Mögliche Ursachen
- Insulinresistenz / metabolisches Syndrom
- Adipositas, besonders viszeral
- Typ-2-Diabetes
- Postmenopausaler Östrogenmangel
- Hohe Fruktose-/Zuckerzufuhr
Wann zur Ärztin?
- Erhöhte Leberwerte im Blutbild
- Druckgefühl im rechten Oberbauch
- Begleitend Diabetes, Bluthochdruck oder Adipositas
- Müdigkeit mit metabolischem Risikoprofil
Passende ärztliche Beratung
Gewichtsreduktion ist die wirksamste Maßnahme gegen Fettleber. Bei Adipositas mit Komorbidität prüft die ärztliche Beratung, ob eine GLP-1-Therapie sinnvoll ist — Studien zeigen Verbesserungen der Leberwerte.
Häufige Fragen
Ist eine Fettleber rückbildbar?
Ja — bei einer Gewichtsreduktion von 7–10 % bildet sich die Leberverfettung in vielen Fällen deutlich zurück. Entscheidend ist eine nachhaltige Stoffwechsel-Strategie.