Medizinisch geprüft
Haarausfall bei Frauen
Auch genannt: Androgenetische Alopezie, Effluvium
Haarausfall bei Frauen kann hormonell (Hyperandrogenämie, postpartal, Wechseljahre), metabolisch (Eisenmangel, Schilddrüse) oder krankheitsbedingt sein.
Hintergrund
Etwa 30 % der Frauen sind im Laufe ihres Lebens betroffen. Zu unterscheiden sind diffuser Haarausfall (gleichmäßig, häufig Mangelzustände) und Lichtung am Scheitel (androgenetische Komponente).
Mögliche Ursachen
- Eisenmangel / Ferritinmangel
- Schilddrüsenstörung
- Postpartal (3–6 Monate nach Geburt)
- PCOS / Hyperandrogenämie
- Perimenopause / Östrogenmangel
- Stress, Crash-Diät, Medikamente
Wann zur Ärztin?
- Haarausfall hält länger als 3 Monate an
- Sichtbare Lichtung am Scheitel
- Begleitsymptome (Müdigkeit, Zyklusstörung, Gewichtsveränderung)
Häufige Fragen
Welche Laborwerte werden bestimmt?
Basis: Ferritin, TSH, Vitamin D, Zink. Bei Verdacht auf hormonellen Anteil ergänzend Testosteron, SHBG, DHEA-S, ggf. Östradiol.