Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Allgemeine Frauengesundheit

Haarausfall bei Frauen

Auch genannt: Androgenetische Alopezie, Effluvium

Haarausfall bei Frauen kann hormonell (Hyperandrogenämie, postpartal, Wechseljahre), metabolisch (Eisenmangel, Schilddrüse) oder krankheitsbedingt sein.

Hintergrund

Etwa 30 % der Frauen sind im Laufe ihres Lebens betroffen. Zu unterscheiden sind diffuser Haarausfall (gleichmäßig, häufig Mangelzustände) und Lichtung am Scheitel (androgenetische Komponente).

Mögliche Ursachen

  • Eisenmangel / Ferritinmangel
  • Schilddrüsenstörung
  • Postpartal (3–6 Monate nach Geburt)
  • PCOS / Hyperandrogenämie
  • Perimenopause / Östrogenmangel
  • Stress, Crash-Diät, Medikamente

Wann zur Ärztin?

  • Haarausfall hält länger als 3 Monate an
  • Sichtbare Lichtung am Scheitel
  • Begleitsymptome (Müdigkeit, Zyklusstörung, Gewichtsveränderung)

Häufige Fragen

Welche Laborwerte werden bestimmt?

Basis: Ferritin, TSH, Vitamin D, Zink. Bei Verdacht auf hormonellen Anteil ergänzend Testosteron, SHBG, DHEA-S, ggf. Östradiol.

Die Inhalte auf dieser Seite sind redaktionelle Patientinnen-Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und keine Diagnose.