Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Häufig in den Wechseljahren

Häufiger Harndrang

Häufiger Harndrang in den Wechseljahren kann durch östrogenbedingte Veränderungen der Schleimhaut von Blase und Harnröhre entstehen — Teil des Genitourinary Syndrome of Menopause.

Hintergrund

Häufiges Wasserlassen, plötzlicher Harndrang, gelegentlicher Urinabgang bei Belastung — etwa 40 % der postmenopausalen Frauen berichten davon. Die östrogenarme Schleimhaut wird verletzlicher; die Blasenfunktion verändert sich.

Mögliche Ursachen

  • Östrogenmangel (Genitourinary Syndrome of Menopause)
  • Rezidivierende Harnwegsinfekte
  • Überaktive Blase (OAB)
  • Beckenbodenschwäche
    Häufig nach Schwangerschaften
  • Diabetes mellitus

Wann zur Ärztin?

  • Häufige Blasenentzündungen (mehr als 2× pro Jahr)
  • Ungewollter Urinverlust
  • Brennen beim Wasserlassen oder Blut im Urin

Passende ärztliche Beratung

Wechseljahre & HRT

Lokale Östriol-Therapie verbessert die Schleimhaut von Blase und Harnröhre und reduziert das Risiko rezidivierender Harnwegsinfekte deutlich.

Häufige Fragen

Hilft lokale Östriol-Therapie bei Blasenentzündungen?

Mehrere Studien zeigen, dass lokale Östriol-Therapie die Rezidiv-Rate von Harnwegsinfekten in der Postmenopause deutlich reduziert.

Die Inhalte auf dieser Seite sind redaktionelle Patientinnen-Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und keine Diagnose.