Heißhungerattacken
Heißhungerattacken sind plötzlich auftretende, schwer kontrollierbare Bedürfnisse nach (meist süßer oder kalorienreicher) Nahrung — oft Ausdruck von Blutzucker-Schwankungen, Hormonungleichgewicht oder Stress.
Hintergrund
Heißhunger steht häufig im Zusammenhang mit Insulinresistenz, hormonellen Schwankungen (Zyklus, Wechseljahre, PCOS), Schlafmangel oder Stress. Die Wahrnehmung wird zusätzlich durch Sättigungshormone wie Leptin und Ghrelin gesteuert.
Mögliche Ursachen
- Blutzucker-Schwankungen / Insulinresistenz
- SchlafmangelVerschiebt Leptin/Ghrelin-Balance
- Hormonelle Zyklus-Phasen (vor der Periode, Perimenopause)
- PCOS
- Restriktive Diät (Jojo-Effekt)
Wann zur Ärztin?
- Heißhunger führt zu deutlicher Gewichtszunahme
- Begleitende Symptome wie Müdigkeit, Hautveränderungen, Zyklusstörungen
- BMI ≥27 mit Komorbiditäten oder ≥30
Passende ärztliche Beratung
Die ärztliche Beratung umfasst Stoffwechsel-Diagnostik (HOMA-Index, Insulinresistenz) und prüft bei entsprechender Indikation eine GLP-1-basierte Therapie zur Reduktion von Hunger-Signalen.
Häufige Fragen
Helfen GLP-1-Therapien gegen Heißhunger?
GLP-1-Rezeptor-Agonisten verlangsamen die Magenentleerung und reduzieren das Hungergefühl — das ist einer der zentralen Wirkmechanismen.