Innere Unruhe & Reizbarkeit
Auch genannt: Nervosität, Getriebenheit
Innere Unruhe, Nervosität und erhöhte Reizbarkeit gehören zu den häufigen psychischen Begleitsymptomen der Perimenopause.
Hintergrund
Die Schwankungen von Östradiol und Progesteron beeinflussen Serotonin- und GABA-Systeme im Gehirn. Folge: Anspannung, Reizbarkeit, ein "Getriebensein", oft kombiniert mit Schlafstörungen. Eine Abgrenzung zu Angststörung, Schilddrüsenüberfunktion und Stress-Syndromen ist wichtig.
Mögliche Ursachen
- Perimenopausale Hormonschwankungen
- Schilddrüsenüberfunktion
- Angst- oder Panikstörung
- Chronischer Stress / Erschöpfung
- Koffein, Schlafmangel
Wann zur Ärztin?
- Anhaltende Unruhe mit Panikattacken
- Schlaflosigkeit über mehrere Wochen
- Begleitendes Herzrasen, Zittern, Gewichtsverlust (Schilddrüse abklären)
- Deutliche Beeinträchtigung von Alltag oder Beziehungen
Passende ärztliche Beratung
Die gynäkologische Beratung prüft den hormonellen Anteil und grenzt ihn von Schilddrüsen- und Angststörungen ab; bei klimakterischer Genese kann HRT die Symptomlast senken.
Häufige Fragen
Ist innere Unruhe in den Wechseljahren behandelbar?
Ja — je nach Ursache durch HRT (bei hormonellem Anteil), Schlafhygiene, Stressreduktion oder bei Angststörung psychotherapeutische bzw. medikamentöse Behandlung.