Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Allgemeine Frauengesundheit

Müdigkeit / Erschöpfung

Auch genannt: Chronische Erschöpfung, Fatigue

Anhaltende Müdigkeit kann viele Ursachen haben — hormonell (Schilddrüse, Wechseljahre), metabolisch (Eisenmangel, Diabetes), psychisch (Depression) oder schlafbedingt (Schlafapnoe).

Hintergrund

Müdigkeit ist eines der häufigsten Symptome in der hausärztlichen und gynäkologischen Sprechstunde. Bei Frauen werden häufig diagnostiziert: Eisenmangel, Vitamin-D-Mangel, Schilddrüsenstörung, perimenopausale Hormonschwankungen, depressive Verstimmung.

Mögliche Ursachen

  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Eisenmangel / Eisenmangelanämie
  • Vitamin-D- oder B12-Mangel
  • Perimenopause / Schlafstörungen
  • Depression / Burnout
  • Insulinresistenz / Diabetes
  • Schlafapnoe

Wann zur Ärztin?

  • Müdigkeit besteht über mehrere Wochen ohne klaren Auslöser
  • Tagesschläfrigkeit oder Konzentrationsprobleme stören den Alltag
  • Begleitsymptome: Gewichtsveränderung, Haarausfall, Stimmungsverschlechterung

Häufige Fragen

Welche Laborwerte werden bei Müdigkeit bestimmt?

Basis: kleines Blutbild, Ferritin, TSH, Vitamin D, Vitamin B12, Nüchtern-Glukose. Bei Frauen ab 40 ergänzend FSH und ggf. erweitertes Hormonprofil.

Die Inhalte auf dieser Seite sind redaktionelle Patientinnen-Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung und keine Diagnose.