Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Wechseljahre & HRT

Perimenopause

Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause mit unregelmäßigem Zyklus und schwankenden Hormonspiegeln — meist ab Mitte 40.

Erklärung

In der Perimenopause beginnen die Eierstöcke, weniger Östradiol und Progesteron zu produzieren. Typische Beschwerden: verkürzte oder verlängerte Zyklen, Zwischenblutungen, erste Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen. Viele Frauen unterschätzen die Phase und bekommen erst spät eine passende Beratung. Diagnostik erfolgt klinisch — Hormonwerte (FSH, Östradiol) sind in der Perimenopause oft instabil und nur eingeschränkt aussagekräftig.

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich Perimenopause von prämenstruellem Syndrom?

PMS-Symptome sind zyklus-gebunden (5–10 Tage vor der Periode). Perimenopause-Symptome sind weniger vorhersehbar und kommen häufig mit Zyklus-Unregelmäßigkeiten einher.

Kann ich in der Perimenopause noch schwanger werden?

Ja. Solange Zyklen stattfinden, ist eine Schwangerschaft möglich. Eine Verhütungsberatung sollte bis 1 Jahr nach der letzten spontanen Regelblutung erfolgen.

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