Was kostet die Endometriose-Abklärung?
Was die Krankenkasse bei Indikation trägt — und was eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde kostet.
Die Endometriose-Diagnostik umfasst Anamnese, klinische Untersuchung und Bildgebung. Diese Seite trennt GKV-Leistung von Selbstzahler-Anteilen.
Konkrete Beträge variieren regional und nach Praxis — die Werte sind Orientierung.
Was die GKV übernimmt
Bei medizinischer Indikation (z. B. starke Dysmenorrhoe, Kinderwunsch) ist die Basis-Diagnostik in der Regel GKV-Leistung: ärztliches Gespräch, klinische Untersuchung, gynäkologischer Ultraschall.
Selbstzahler-Anteile (GOÄ)
Eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde mit mehr Zeit und spezialisierter Ultraschall-Diagnostik wird nach GOÄ abgerechnet — typisch 120–220 € für ein Erstgespräch. Privatpatientinnen erhalten in der Regel Erstattung über die PKV.
Häufige Fragen
Zahlt die Kasse die Endometriose-Abklärung?
Bei medizinischer Indikation übernimmt die GKV die Basis-Diagnostik. Erweiterte Selbstzahler-Sprechstunden werden privat (GOÄ) abgerechnet.
Kostet die MRT extra?
Eine MRT bei Verdacht auf tief infiltrierende Endometriose kann bei Indikation GKV-Leistung sein; der Umfang wird ärztlich festgelegt und vorab transparent kommuniziert.
Quellen
- GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), aktuelle Fassung.
- S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Endometriose (DGGG/AWMF).