Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
Wechseljahre & HRT

Bioidentische Hormone

Bioidentische Hormone sind chemisch identisch mit den körpereigenen Sexualhormonen — etwa 17β-Östradiol und mikronisiertes Progesteron.

Erklärung

Bioidentische Hormone sind seit Jahrzehnten als Fertigarzneimittel zugelassen (Pflaster, Gel, Kapseln) und Standard in der modernen HRT. Zu unterscheiden sind sie von individuell in Apotheken angemischten "Compounded Hormones" — diese sind in Deutschland weniger reguliert und es liegen weniger Studiendaten zu Wirksamkeit und Sicherheit vor.

Häufige Fragen

Sind bioidentische Hormone sicherer als synthetische?

Die Studienlage spricht für bioidentisches Progesteron (mikronisiert) wegen günstigerer Nebenwirkungsprofile gegenüber einigen synthetischen Gestagenen. Bei Östradiol gilt die transdermale Anwendung als bevorzugt — unabhängig von bio- vs. synthetisch.

Verwandte Begriffe