Was kostet die PCOS-Abklärung?
Was die Krankenkasse bei medizinischer Indikation trägt — und was eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde kostet.
Die Kostenfrage ist berechtigt: PCOS-Diagnostik umfasst Anamnese, Labor und Ultraschall. Diese Seite trennt GKV-Leistung von Selbstzahler-Anteilen.
Konkrete Beträge variieren regional und nach Praxis — die folgenden Werte sind Orientierung.
Was die GKV übernimmt
Bei medizinischer Indikation (z. B. Zyklusstörung, Hyperandrogenismus, unerfüllter Kinderwunsch) ist die Basis-Diagnostik in der Regel GKV-Leistung: ärztliches Gespräch, Basis-Hormonlabor, gynäkologischer Ultraschall.
Selbstzahler-Anteile (GOÄ)
Eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde mit mehr Zeit, erweitertem Hormonprofil und strukturierter Befundbesprechung wird nach GOÄ abgerechnet — typisch 120–220 € für ein Erstgespräch, je nach Diagnostik-Umfang. Erweiterte Laborpakete und ein oGTT können zusätzlich anfallen.
Privatpatientinnen erhalten in der Regel Erstattung über die PKV.
Häufige Fragen
Zahlt die Krankenkasse die PCOS-Diagnostik?
Bei medizinischer Indikation übernimmt die GKV die Basis-Diagnostik. Erweiterte Selbstzahler-Sprechstunden und Zusatzlabor werden privat (GOÄ) abgerechnet.
Was kostet das erweiterte Hormonprofil?
Abhängig vom Labor-Umfang; erweiterte Profile bewegen sich häufig im zwei- bis niedrigen dreistelligen Bereich. Die Praxis informiert vorab transparent.
Quellen
- GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), aktuelle Fassung.
- Teede HJ, et al. International evidence-based guideline for PCOS (2023 Update).