Medizinisch geprüft
Dr. med. Antje Müller ·
PCOS · Ratgeber

Was kostet die PCOS-Abklärung?

Was die Krankenkasse bei medizinischer Indikation trägt — und was eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde kostet.

Die Kostenfrage ist berechtigt: PCOS-Diagnostik umfasst Anamnese, Labor und Ultraschall. Diese Seite trennt GKV-Leistung von Selbstzahler-Anteilen.

Konkrete Beträge variieren regional und nach Praxis — die folgenden Werte sind Orientierung.

Was die GKV übernimmt

Bei medizinischer Indikation (z. B. Zyklusstörung, Hyperandrogenismus, unerfüllter Kinderwunsch) ist die Basis-Diagnostik in der Regel GKV-Leistung: ärztliches Gespräch, Basis-Hormonlabor, gynäkologischer Ultraschall.

Selbstzahler-Anteile (GOÄ)

Eine ausführliche Selbstzahler-Sprechstunde mit mehr Zeit, erweitertem Hormonprofil und strukturierter Befundbesprechung wird nach GOÄ abgerechnet — typisch 120–220 € für ein Erstgespräch, je nach Diagnostik-Umfang. Erweiterte Laborpakete und ein oGTT können zusätzlich anfallen.

Privatpatientinnen erhalten in der Regel Erstattung über die PKV.

Häufige Fragen

Zahlt die Krankenkasse die PCOS-Diagnostik?

Bei medizinischer Indikation übernimmt die GKV die Basis-Diagnostik. Erweiterte Selbstzahler-Sprechstunden und Zusatzlabor werden privat (GOÄ) abgerechnet.

Was kostet das erweiterte Hormonprofil?

Abhängig vom Labor-Umfang; erweiterte Profile bewegen sich häufig im zwei- bis niedrigen dreistelligen Bereich. Die Praxis informiert vorab transparent.

Quellen

  • GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), aktuelle Fassung.
  • Teede HJ, et al. International evidence-based guideline for PCOS (2023 Update).

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